Als Taschenbuch beim btb-Verlag 2003 erschienen.
In diesem Buch geht es um das Alltagsleben des Ich-Erzählers, soll heissen dem glücklichen Vater Hanns-Josef Ortheil und dessen Kinder Lotta (Lo) und Lukas (Lu).
Der freiberuflich schaffende Schriftsteller Ortheil hat als häuslich tätiger Ehemann den Großteil der Erziehung seiner beiden Kinder übernommen und weiss darüber vieles zu berichten. Die Frau des Autoren- liebevoll „La Mamma“ genannt- kann so der täglichen Arbeit in einem Verlag nachgehen und sich abends über die wunderlichen Geschehnisse im Haus Ortheil freuen.
Wie immer bei Ortheil ist insbesondere die glasklare Sprache hervorzuheben. Schon bei „Die große Liebe“ war man geneigt etliche Sätze auch ein zweites Mal zu lesen, weil sie so gelungen sind.
Die erzählte Geschichte ist schön, zum Schmunzeln anregend und auch für Nicht-Väter, wie mich, nachzuempfinden. Man ertappt sich dabei, das dem Vater widerfahrende Glück und dessen Erfahrungen teilen und selbst erleben zu wollen.
Die Freuden und Probleme des Vaters, sowie die Verfolgung der kindlichen Entwicklung sind in fantastische Prosa getaucht, so dass diese Familienstudie einfach Spaß machen muss.
Natürlich bringt Ortheil (er ist Professor für Kreatives Schreiben an der Uni Hildesheim) viel von seinem enormen Hintergrundwissen zur Literatur mit ein.
Vor allem seine Überprüfung von Märchen (Gebrüder Grimm) und Gedichten
(z. B. Rilke) auf Brauchbarkeit für Kinder sind schon den Kauf dieser Lektüre wert.
8/10
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Extrablatt
Donnerstag, Februar 12, 2009
Kapitel 12: "Quantenbombe"
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Mittwoch, August 27, 2008
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