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Extrablatt
Donnerstag, Februar 12, 2009

Kapitel 12: "Quantenbombe"

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Montag, Oktober 13, 2008

Wo bleibt das Geld, ein Beispiel aus der "Buchführung"

Wenn man sich einige Bilanzen von Großunternehmen anschaut, wird man oft von der Gänze und Ausführlichkeit überwältigt. Alle Summen auf der Aktivseite (Anlagevermögen, Umlaufvermögen und RAPs) stimmen auf den Cent genau mit den Summen auf der Passivseite (Eigenkapital, Rückstellungen, Verbindlichkeiten, RAPs) überein und man könnte meinen, wow, da saßen aber viele Buchhalter, Controller und Experten lange zusammen und haben alles zusammenaddiert.
Aber jeder der schon einmal beim bilanzieren zugeschaut hat, weiß, das sich nicht die Frage stellt, ob wirklich alles richtig ist, sondern wie viel "Ärger" man für die Anpassung bekommt.
Dazu eine kleine (wenn auch banale) Geschichte, die ich letztens an der Uni aufgeschnappt habe:
3 Manager beschließen am Flughafen ein Meeting in einem Hotel abzuhalten und buchen für diesen Zweck einen Raum für 300€ (jeder 100€). Da einer der Manager besonders aufmerksam die Rechnungsunterlagen für den Raum durchgeht, fällt ihm schnell auf, dass ihnen ein Treuerabatt im Wert von 50€ zusteht.
Schnell ruft er einen Pagen an, der die 50€ von der Hotelrezeption holen soll.
Der Page überlegt kurz, wie er die 50€ auf die drei Manager verteilt und beschließt der Einfachheit halber relativ schnell, jedem fairerweise 10€ zu geben und selber 20€ als Trinkgeld zu behalten.
Ich fasse zusammen:
Jeder Manager zahlt 100€ Raumgebühr - 10€ (die er vom Pagen wieder bekommen hat) = 90€!
Der Page behält 20€!
270€ + 20€ = 290 €!

Wo sind die 10€ geblieben?

Nun ist wohl jedem klar, dass die Antwort quasi "auf der Hand liegt" aber sicherlich nicht jeder die Geduld hat, jeden Buchungssatz bis zum Ende durchzudenken. :-)

1 Kommentar:

  1. Eine schöne Geschichte und einen Moment lang hab ich auch gestuzt :-)
    Mit der doppelten Geschäftsführung fliegt was was natürlich auf!

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