Zwar kenne ich Seite schon lange, doch finde ich dort immer wieder Neues. So auch heute.
Hintergrund: Als ich gestern mit dem ersten Kapitel fertig war, fragte mich Verena, ob ich es ihr vorlesen würde. Das tat ich natürlich gerne, merkte jedoch , dass der Text an einigen Stellen etwas holprig war. So passte ich ihn geringfügig an und fand, dass er allein aufgrund ein paar kleiner Wörtchen, deutlich gewonnen hatte. Ich dachte, ich hätte eine neue Methode zur effektiven Korrektur von Texten erfunden... doch was musste ich heute bei Eschbach lesen?
Also hatte ich nichts erfunden. Egal. Denn dafür ich habe noch eine weitere Erkenntnis gewonnen: früher fiel es mir unheimlich schwer, die ersten Sätze zu formulieren. Den Anfang zu finden. Jetzt war es ganz einfach - ich nehme an, dass es duch das regelmäßige Bloggen kommt. Jedoch hab ich viel zu viel Zeit für das bisschen Text aufgewandt. Da ich ja demnächst vorhabe, jeden Tag einen Text diesen Umfangs zu verfassen, darf es nicht länger als eine Stunde dauern. Ich weiß zwar nicht, wie lange ich benötigt habe, aber es war deutlich mehr! Das muss noch besser werden!Der dritte Schritt: Laut lesen! Einen Text laut vorzulesen ist der beste Test auf sprachliche Qualität, den es gibt. Nicht jeder Text, der gut laut zu lesen ist, ist gut – aber jeder Text, der nicht gut laut zu lesen ist, ist schlecht! Es empfiehlt sich, für das Vorlesen die bisherigen Korrekturen einzuarbeiten und einen neuen Ausdruck zu machen, um eine saubere Vorlage zu haben. Denn Stellen, über die Ihre Zunge beim lauten Lesen stolpert, bedürfen wiederum der Korrektur!






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