____________________________________________________________________

Extrablatt
Donnerstag, Februar 12, 2009

Kapitel 12: "Quantenbombe"

hier klicken!
____________________________________________________________________

Donnerstag, September 25, 2008

Gesehen: Wanted

Action, USA 2008, 110 min
Regie: Timur Bekmambetow
Darsteller: Angelina Jolie, James McAvoy, Morgan Freeman u.a.

Noch geblendet von den überaus starken positiven Eindrücken der letzten (durch mich gesehenen) "Superhelden"-Werke: Batman und Heroes, war es für mich quasi eine Pflichtübung, mir auch die Comic-Verfilmung "Wanted" (basierend auf einem Comic von Mark Millar) anzuschauen.
"Wanted" ist kein Superheldenstreifen im klassischen Sinne. Niemand läuft mit Strumpfhosen und Maske verkleidet durch die Straßen und kämpft gegen das Böse. Auch der sonst übliche "Ehrenkodex" der Superhelden, keine Schusswaffen zu benutzen, wird völlig missachtet.
Vielmehr bestehen die Superkräfte darin, dass die Protagonisten besonders gut mit Schusswaffen umgehen können! Kugeln mit ihrer Gedankenkraft umlenken können.
Und die "Superhelden" sind im eigentlichen Sinne keine, sondern Superkiller!
Die Hintergrundstory ist skurril und an sich schnell erzählt: Die "Superkiller" haben sich zu einer Geheimorganisation formiert und fühlen sich dazu auserkoren, den Lauf der Geschichte in die richtigen Bahnen zu lenken... indem sie all die Menschen umbringen, die nicht in ihr Weltbild/Zeitgeschehen passen. Wer das ist, wird von einem Webstuhl (Web wie weben, nicht wie www) bestimmt! Dieser produziert nämlich am laufenden Band Webfehler, die als geheimer Code ausgelegt, vom Anführer der Organisation, Sloan (Morgan Freeman), dechiffriert und in Buchstaben umgesetzt werden. Und heraus kommt: der Name der nächsten Zielperson! Simpel! Nicht ganz einleuchtend... aber tödlich.
Nun gerät auch unser Held, der Hauptprotagonist des Films, Wesley (James McAvoy) in die Fänge der Organisation und entdeckt nach und nach seine "Kräfte". Dabei wird er unter die Fittiche der schönen Fox (Angelina Jolie) genommen und entwickelt sich von einem trostlosem Looser zum ... Na ja, zu was? Das wird an dieser Stelle nicht verraten. Außer vielleicht, dass die Figur für meinen Geschmack viel zu naiv und zeitweilig etwas nervig ist.
Insgesamt ist der Streifen sehr actionlastig und nur zeitweise spannend. Die vielen sich wiederholenden Passagen (insbesondere in Wesley´s Ausbildung) reißen einen nicht unbedingt vom Hocker. Schnelle Schnitte und die aus Matrix und anderen Filmen dieses Genres bekannten Slow-Motion- und Zeitraffer-Effekte sowie Freeze-Frames und Highspeed-Zooms bestimmen das Bild. Dabei bleibt leider die Charakterentfaltung etwas auf der Strecke: die Charaktere kommen zwar sehr "cool" rüber, das ist aber auch schon alles. Auch ist die (ausbaufähige) Vater-Sohn-Beziehung, wie auch die restliche Story, sehr flach und bleibt deutlich hinter den Erwartungen zurück. Schade.
7/10

2 Kommentare:

  1. Im Comic sind es auch Super-Bösewichte und keine Superhelden. Naja, war ganz nett der Film aber eine Enttäuschung, wenn man die Vorlage kennt.

    AntwortenLöschen
  2. Meine persönliche Meinung ist:
    einfacher flacher Plott, ohne Spannung und Charakter. Ab 2,0 Promille erträglich ;-)

    AntwortenLöschen