Vielleicht ist dies bereits mein letzter Eintrag in diesen Blog, da morgen, Mittwoch den 10.09.2008, der größte Teilchenbeschleuniger der Welt an den Start geht. Die von der CERN (Europäische Organisation für Kernforschung) erbaute Supermaschine soll somit morgen Protonen mit Lichtgeschwindigkeit aufeinanderschleudern. Deren elementare Bestandteile - Quarks und Gluonen - erzeugen neue Teilchen und Energie. Es werden Temperaturen erreicht wie in der ersten Billionstelsekunde nach dem Urknall. Die Beobachtung der Prozesse im LHC ist daher wie ein Blick auf einen Moment kurz nach der Entstehung des Universums.
Dabei entstehen jedoch kleinste schwarze Löcher, die jedoch nach absolut kürzester Zeit, quasi sofrt, sich wieder auflösen sollen!
Also ich möchte da jetzt keine Panik machen, aber dieser Versuch wurde bisher nicht einmal annähernd durchgeführt, theoretisch ist jedes möglich Ergebnis vorstellbar. Angefangen von dem tatsächlichen Sinn des Versuches, ein Higgs-Teilchen nachzuweisen, über "nichts" bis zu die Erde versinkt in einem schwarzen Loch (welches jedoch erst einmal nicht entdeckt wird).
Ich bin gespannt was passiert, eine gute Geschäftsidee ist es gerade auf jeden Fall, in "Physikbuch Neuauflagen-Druck" zu investieren, schon in ein paar Jahren werden wir sie brauchen!
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Extrablatt
Donnerstag, Februar 12, 2009
Kapitel 12: "Quantenbombe"
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Dienstag, September 09, 2008
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